Bordellschlägerei: Benjamin Tewaag droht Haftstrafe - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bordellschlägerei Benjamin Tewaag droht Haftstrafe

Weil Uschis Sohn mal wieder Quatsch gemacht haben soll, drohen ihm nun schwedische Gardinen. Falls sich Benjamin Tewaags Teilnahme an einer Bordell-Schlägerei bestätigen sollten, "ist es wahrscheinlich, dass wir auf eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung plädieren", meint der Dresdner Staatsanwalt Andreas Feron.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Tewaag hätte damit seine Bewährungsauflagen verstoßen, sagte Feron der "Bild am Sonntag". Tewaag war im Februar zu sechs Monaten Haft mit drei Jahren Bewährung verurteilt worden.

Die Dresdner Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung gegen den 27-Jährigen. Er soll am 8. November in eine Schlägerei in einem Dresdner Nachtclub verwickelt gewesen sein, bei der ein 45 Jahre alter Geschäftsmann aus Radebeul von sieben Männern getreten worden war. Als die Polizei eintraf, war nur noch Tewaag anwesend, der vorläufig festgenommen und nach einer Blutprobe wieder freigelassen worden war.

Die Bewährungsstrafe bekam Tewaag im Februar ebenfalls wegen schwerer Körperverletzung. Das Münchner Amtsgericht hatte ihn für schuldig befunden, einen Kameramann mit hochprozentigem Rum übergossen und angezündet zu haben. Der Vorfall ereignete sich im März 2002 in einer Diskothek in Kitzbühel. Im Juli dieses Jahres war Tewaag erneut wegen einer Schlägerei in einer Diskothek aufgefallen.