Boris und Babs Geschichte eines gescheiterten Traumpaars
Im Münchner Restaurant "Königsgarten" haben sie sich im Oktober 1991 kennen gelernt. "Ich habe sie nach Hause gebracht und nach ihrer Telefonnummer gefragt", wird Tennisstar Becker viel später von einer großen Boulevardzeitung zum Verlauf des ersten Treffens mit Barbara Feltus zitiert. Einen ersten Heiratsantrag wagt der Tennisstar demnach schon nach drei Monaten, angeblich stilsicher beim Burger-Kauen in einem Fast-Food-Restaurant. Erfolg: Antrag abgeschmettert.
Mehr Geschmack beweist der Möchtegern-Bräutigam knapp zwei Jahre später bei seinem zweiten Versuch. Klammheimlich schmuggelt er seiner Babs einen Brillantring in ihren Whiskey-Sour. Im Hintergrund ihr Lieblingslied "Summertime" - das zieht. Bereits einige Monate zuvor hatte Becker seine Freundin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: 1992 in Australien. Im September 1993 gibt Becker am Rande der US-Open bekannt, dass seine Freundin ein Kind erwartet.
Barbara ist im neunten Monat schwanger, als sich die beiden Ende 1993 das Jawort geben. Im 18.000-Seelen-Ort Leimen, Beckers Heimatstadt, findet am 17. Dezember 1993 die Trauung statt. Trauzeugen sind der Becker-Freund und Hochspringer Carlo Thränhardt und Star-Mediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Einen Monat später, am 18. Januar 1994, genau um 8.14 Uhr, kommt Sohn Noah Gabriel zur Welt.
Boris und Barbara Becker gelten stets als Traumpaar. Der ehemalige Tennis-Star nutzte jede Gelegenheit, um von seiner Frau und seinen Kindern - Sohn Nummer zwei, Elias Balthasar, folgte am 4. September 1999 - zu schwärmen. "Ohne meine Familie wäre ich längst Golfspieler", sagte der mittlerweile äußerst erfolgreiche Geschäftsmann einmal. Jetzt kann Becker schon mal zum Schläger greifen.