Botswana: Nilpferde drohen in ausgetrockneten Flussbetten zu sterben - DER SPIEGEL
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Dürre in Botswana Nilpferde drohen in ausgetrockneten Flussbetten zu sterben

Botswana verfügt über einen der weltweit größten Bestände an wild lebenden Nilpferden. Die anhaltende Trockenheit bedroht nun offenbar ganze Herden.
Ganze Herden sitzen im Okawango-Delta offenbar fest
Ganze Herden sitzen im Okawango-Delta offenbar fest

Ganze Herden sitzen im Okawango-Delta offenbar fest

Foto: Monirul Bhuiyan / AFP

Wegen der anhaltenden Dürre in Botswana droht zahlreichen Nilpferden nach Behördenangaben der Tod. Aufgrund der austrocknenden Flussläufe seien die Tiere in Gefahr, teilte die für den Tierschutz und die Nationalparks zuständige Behörde der Nachrichtenagentur AFP zufolge mit. Ganze Herden sitzen demnach in den schlammigen Betten ausgetrockneter Wasserstellen fest. Wie viele Tiere genau bedroht sind, sei noch nicht bekannt.

Die Tiere seien auf die Wasserläufe im Okawango-Delta im Nordwesten Botswanas angewiesen. Wegen der Trockenheit suchten sie jetzt auch Wasserstellen in der Nähe von Städten wie Maun auf.

Länder im südlichen Afrika leiden unter einer anhaltenden Dürre, verstärkt durch das Wetterphänomen El Niño. Einige Länder haben deswegen bereits den Katastrophenzustand ausgerufen.

Im Okawango-Delta ist gerade noch ein Schlammbad möglich

Im Okawango-Delta ist gerade noch ein Schlammbad möglich

Foto: Monirul Bhuiyan / AFP

Botswana verfügt über einen der weltweit größten Bestände an wild lebenden Nilpferden. Natur- und Artenschützer gehen davon, dass in Botswana 2000 bis 4000 Exemplare leben. Nilpferde müssen regelmäßig baden und leben normalerweise in feuchten Umgebungen.

sak/AFP

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