Brasilien: Die Rattenfänger von Nova Iguacu - DER SPIEGEL
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Brasilien Die Rattenfänger von Nova Iguacu

Im Kampf gegen die Rattenplage greift die Verwaltung der brasilianische Großstadt Nova Iguacu jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln: Jeder Bürger erhält pro Kilogramm abgegebener toter Ratten fünf Real – umgerechnet 4,15 Mark.
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Rio de Janeiro - Vor allem in den Armenvierteln der 750.000-Einwohner-Stadt Nova Iguacu in der Nähe von Rio de Janeiro wimmelt es von den grauen Nagern. Acht Menschen starben in diesem Jahr bereits an einer von den Ratten übertragenen Krankheit. Weitere 134 Menschen seien erkrankt, berichtete die Zeitung `Folha de Sao Paulo".

Die von der Bevölkerung gesammelten Kadaver sollen verbrannt werden. Aus Gründen der Seuchenkontrolle solle vermieden werden, dass die getöteten Tiere in den Müll geworfen werden, erklärte die Leiterin des städtischen Rattenbekämpfungsamtes, Vera Bustilho.