Brasilien Gigantischer Krater verschlingt Häuser und Autos
Rio de Janeiro - Ursache für das Unglück ist offiziellen Angaben zufolge eine massive Unterspülung des Geländes. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, weil sich das Unglück tagsüber ereignet habe, berichtete die Internetseite Estadao.com gestern. Bürgermeister Mauricio Piovezan habe sicherheitshalber den Zugang zu 70 weiteren Gebäuden in der Umgebung des Kraters untersagt und mehr als 200 betroffene Bewohner in einer Schule unterbringen lassen.
Unter der Bevölkerung der 50.000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat Sao Paulo brach zeitweise Panik aus. Das plötzliche Absacken des Untergrundes wird in Brasilien "Voçoroca" genannt und tritt besonders nach heftigen Regenfällen in Gegenden mit wenig Vegetation auf. Erst im Februar hatte ein ähnlicher Krater in Guatemala mehrere Häuser und mindestens drei Menschen verschlungen.
ffr/dpa