Braunschweig: Straßenbahn stürzte in Fluss - DER SPIEGEL
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Braunschweig Straßenbahn stürzte in Fluss

Knapp einer Katastrophe entkamen mehr als 100 Menschen in Braunschweig: Sie saßen in einem Straßenbahnwaggon, der plötzlich aus den Schienen kippte und vier Meter tief in den Fluss Oker stürzte. Wie durch ein Wunder wurden nur elf der Insassen verletzt.
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Braunschweig - Während der erste Wagen in die Oker rutschte, blieben die beiden Anhänger der Bahn auf der Brücke stehen. Der Waggon durchbrach ein Brückengeländer und bohrte sich mit dem Führerhaus in den Schlamm des Flusses. "Wir haben großes Glück gehabt", sagte Polizeisprecher Joachim Grande. Wären auch die anderen Wagen in den Fluss gefallen, hätte es viele Opfer geben können.

Die Fahrgäste retteten sich den Angaben zufolge zum Teil schwimmend ans Ufer. Einige mussten ambulant behandelt werden. Viele der Insassen verließen voller Panik den Unfallort. Der Straßenbahnfahrer, dessen Führerhaus unter Wasser stand, erlitt einen schweren Schock.

Unfallursache ist nach Angaben des Polizeisprechers die abgefallene Schraubenmutter eines Lastwagens, die sich in den Gleisen verkeilt hatte. Der Sachschaden werde auf 2,5 bis drei Millionen Euro geschätzt.