Bremen: Bis zu elf Tote nach Gasexplosion - DER SPIEGEL
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Bremen Bis zu elf Tote nach Gasexplosion

Bei der schweren Gasexplosion in einem Wohnhaus in Bremen sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Vier Personen werden noch vermisst.
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Bremen - Die Zahl der Toten nimmt immer weiter zu. Am Mittag fanden die Einsatzkräfte das siebte Todesopfer unter den Trümmern. Dabei handelt es sich um eine Frau. Insgesamt sind bisher vier Frauen und drei Männer tot geborgen worden.

Vier Personen gelten noch immer als vermisst, darunter der Hausmeister. Es gebe kaum Hoffnung, noch Überlebende zu bergen, sagte der Einsatzleiter. Von den Vermissten habe sich bisher keiner bei Polizei oder Feuerwehr gemeldet.

Zwei weitere Verschüttete, die per Handy Kontakt zu den Rettern gehalten hatten, waren am Montagabend lebend aus den Schutt- und Geröllmassen befreit worden. Es handelt sich um einen 56 Jahre alten Mann und eine etwa 70-jährige Frau. Bei der Explosion waren 21 Menschen verletzt worden.

Fest steht, dass ausströmendes Gas die Explosion verursacht hat. Nach Angaben des Einsatzleiters vermuten Experten, dass Bauarbeiten die Katastrophe ausgelöst haben. In der Straße wird am Kanal gearbeitet.

Das Gebäude, das von der Wucht der Explosion fast völlig zerstört wurde, gehörte der Heilsarmee. Sie hatte es für betreutes Wohnen genutzt. In den 22 Wohnungen sind 31 Personen gemeldet.

Die Einsatzkräfte werden noch den ganzen Tag die Suche nach den Vermissten unter Hochdruck fortsetzen. Auch zwei Hundestaffeln waren beteiligt. Mehrere hundert Mitarbeiter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bereitschaftspolizei und Bundeswehr halfen bei den Arbeiten. Privatfirmen waren mit schweren Räumgeräten im Einsatz. Die Männer "müssen diese Unmengen von Schutt wegräumen", sagte Feuerwehrsprecher Ernst Hesse.