Bremen: Getötetes Ehepaar – Polizei nimmt schwerverletzten Verdächtigen in Maisfeld fest - DER SPIEGEL
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Nach öffentlicher Fahndung Getötetes Ehepaar in Bremen – Polizei nimmt schwer verletzten Verdächtigen in Maisfeld fest

Die Polizei hat im Fall des getöteten Ehepaares aus Bremen den mutmaßlichen Täter gefasst: Der 22-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden und musste wiederbelebt werden.
Polizeieinsatz in Bremen am Freitag: Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln im Fall des Doppelmordes
Polizeieinsatz in Bremen am Freitag: Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln im Fall des Doppelmordes

Polizeieinsatz in Bremen am Freitag: Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln im Fall des Doppelmordes

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Hüneke / dpa

Im Fall des getöteten Ehepaares in Bremen hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Der 22-Jährige sei von Spezialeinsatzkräften in einem Maisfeld in Schwanewede in Niedersachsen nordwestlich von Bremen mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden worden, teilte die Polizei mit. Einsatzkräfte reanimierten den Mann laut Mitteilung . Anschließend brachten Beamte ihn ins Krankenhaus.

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Die Ermittler hatten zuletzt öffentlich nach dem Mann gefahndet. Nach Angaben der Polizei führten auch Hinweise aus der Bevölkerung sowie die enge Zusammenarbeit innerhalb der Polizei zur Festnahme des Mannes in Niedersachsen. Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Bremen dauern an.

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Am Freitagmittag waren ein 40 Jahre alter Mann und seine 35 Jahre alte Ehefrau tot im Bremer Stadtteil Vegesack entdeckt worden. Einsatzkräfte fanden den Mann mit tödlichen Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße. Die Frau entdeckten sie im Keller eines Mehrparteienhauses. Die Beamten gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass beide Opfer eines Gewaltverbrechens wurden.

Die Polizei hatte vor dem 22 Jahre alten Tatverdächtigen gewarnt. Zuletzt hatten die Beamten mitgeteilt, dass er polizeibekannt gewesen sei. Den Angaben nach war der Mann im April aufgefallen, als er mit einem Druckluftgewehr um sich schoss. Damals fassten Polizisten ihn nach kurzer Verfolgung und brachten ihn in eine psychiatrische Klinik. Weil aber keine psychische Krankheit beziehungsweise keine Fremdgefährdung festgestellt wurde, musste er wieder freigelassen werden.

aar/dpa