Britisches Überfall-Opfer: Der Geiz des Alan Barnes - DER SPIEGEL
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Prominentes Überfall-Opfer Der Geiz des Mr. Barnes

Katie Cutler sammelte mehr als 350.000 Euro für das behinderte Überfall-Opfer Alan Barnes. Nun bräuchte sie selbst ein paar Tausend Euro. Doch Barnes mag ihr nur eine kleine Summe geben. Eine sehr kleine.
Alan Barnes
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Alan Barnes

Foto: Ian Forsyth/ Getty Images
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Die Geschichte von Alan Barnes ging Anfang 2015 um die Welt. Es war eine rührende Geschichte, mit einem brutalen Anfang und einem glücklichen Ende. Alan Barnes ist kleinwüchsig und sehbehindert, damals wurde er vor seiner Wohnung im englischen Gateshead überfallen und verprügelt. Er wollte nicht mehr in sein Heim zurück.

Als Katie Cutler davon hörte, eine heute 23-jährige Kosmetikerin, startete sie eine Spendenaktion im Netz. Alan Barnes sollte Geld bekommen, um sich ein Haus zu kaufen. Das Echo war gewaltig. Insgesamt kamen 330.000 britische Pfund zusammen, das sind nach heutigem Wechselkurs etwa 380.000 Euro.

Das Angebot: zehn Pfund

Heute hat Katie Cutler ein Problem. Sie beauftragte im März 2015, so berichtet es die BBC , eine PR-Agentur, um eine geplante Stiftung bekannt zu machen. Nun gibt es eine offene Rechnung: 6687 Pfund fordert die Agentin für ihre Arbeit von Cutler. Doch die kann sie offenbar bisher nicht zahlen. Nun droht ihr ein Prozess.

Als Barnes damals zum ersten Mal persönlich mit Cutler zusammentraf, sagte er vor Kameras: "Ich werde niemals vergessen, was diese junge Frau für mich getan hat." Doch wer vermutet, dass Barnes nun für Cutler in die Bresche springt, geht fehl.

Befragt von der lokalen Zeitung , sagte er, seine Spender hätten das Geld nur für ihn vorgesehen. "Ich würde vorschlagen, dass irgendjemand einen kleinen Fonds einrichtet, um das Geld zu sammeln." Daran würde er sich auch beteiligen. Mit einem kleinen Betrag. Zehn Pfund.

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