Buchprojekt: Bill Clinton auf Rekordkurs - DER SPIEGEL
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Buchprojekt Bill Clinton auf Rekordkurs

Für die Veröffentlichung seiner Memoiren werden Bill Clinton offenbar Rekordsummen geboten. Er könnte sogar seine Frau und den Papst ausstechen.
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New York - Das Rennen um die Erinnerungen von Bill Clinton sei bereits in der heißen Phase, berichtet die "New York Times". Nach Angaben von Vertrauten des ehemaligen US-Präsidenten gehe es dabei um Geldsummen, die alle bisherigen Vorauszahlungen für weltweite Buchrechte in den Schatten stellen könnten.

Dem Bericht zufolge kann Clinton mit einer höheren Summe rechnen als seine Frau Hillary. Diese hatte sich bereits mit rund acht Millionen Dollar einen der vorderen Plätze in der Rangliste der teuersten Memoiren-Schreiber gesichert. Sie wurde nur noch von Papst Johannes Paul II. übertroffen, dem 1994 rund 8,5 Millionen Dollar bezahlt wurden. Jack Welch, Chef von General Electric, bekam für die US-Rechte an seinem Buch "nur" 7,1 Millionen Dollar.

Eine Auktion der Buchrechte wie im Fall von Hillary Clinton hat es bei Bill Clinton offenbar noch nicht gegeben. Dazu hätte der Ex-Präsident genauer darlegen müssen, womit er sich in seinen Memoiren beschäftigen wolle, heißt es in dem Zeitungsbericht. Den Verlagen gehe es dabei vor allem um die Frage, ob und wie peinliche Kapitel wie Whitewater oder die Lewinski-Affäre abgedeckt werden. Da Clinton aber ohnehin genug Angebote habe, hätten solche Informationen bisher nicht gegeben werden müssen, zitiert das Blatt Rechtsanwalt Robert Barnett, der für Clinton die Verhandlungen führt.