Büffel-Kidnapping Indiens Gauner sind innovativ
Um Kasse zu machen, haben sich Kriminelle in Indien auf ein neues Feld vorgewagt: Sie entführen Büffel und verlangen von deren Besitzern Lösegeld.
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Neu Delhi - Im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh sind bereits bewaffnete Banden unterwegs, die die Entführung von Büffeln als neue Einnahmequelle entdeckt haben. Für die Herausgabe der beim Kauf umgerechnet rund 85 Euro teuren Büffel verlangten sie Lösegeld, berichtet der Nachrichtensender NDTV unter Berufung auf die Polizei.
Einen Büffelbesitzer traf es besonders hart. Ihm wurden gleich drei Tiere entführt. Die Entführer hätten 170 Euro für deren Auslieferung gefordert. Die Polizei habe 200 der bis zu 1000 in der Region gestohlenen Büffel sicherstellen können, hieß es. Bis die Besitzer sie abholten, würden sie in einer Polizeistation versorgt.