Buenos Aires: Riesige Rauchwolke stoppt Flugverkehr - DER SPIEGEL
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Buenos Aires Riesige Rauchwolke stoppt Flugverkehr

Von einer "von Menschen gemachten Katastrophe" sprach der argentinische Innenminister: Nachdem Bauern ihre Felder in Brand steckten und die Feuer außer Kontrolle gerieten, liegt nun Buenos Aires unter einer riesigen Rauchwolke.
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Buenos Aires - Der dichte Qualm, der in einer Dunstglocke über der Stadt lag, legte in Buenos Aires den Flugverkehr lahm, behinderte den Autoverkehr und verursachte bei vielen Menschen Reizungen.

Die Rauchwolken über der Stadt stammen von Feuern, die Bauern in der Umgebung der argentinischen Hauptstadt gelegt haben sollen, um ihre Weiden von Büschen zu säubern. "Wir haben es mit einer von Menschen gemachten Katastrophe zu tun", sagte der argentinische Innenminister Florencio Randazzo. "Es ist ein Verbrechen, Weiden nieder zu brennen."

Präsidentin Cristina Fernández forderte die Behörden auf, die Schuldigen vor Gericht zu bringen. "Diese Feuer sind das Ergebnis von zwei Aspekten der menschlichen Natur: Irrationalität und Verantwortungslosigkeit."

Der Rauch zwang die Flugaufsicht, Landungen auf den Flughäfen von Buenos Aires abzusagen. Die Polizei sperrte wegen schlechter Sicht mehrere Hauptverbindungsstraßen. Am Donnerstagnachmittag zogen die Rauchwolken über den Rio Plata nach Uruguay weiter.

pad/AP