Bundespolizei stellt aus Versehen 322 Bewerber zu viel ein - DER SPIEGEL
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"IT-Fehler" Bundespolizei stellt aus Versehen 322 Bewerber zu viel ein

Die Bundespolizei spricht von einem "IT-Fehler": Nach SPIEGEL-Informationen hat die Behörde deutlich mehr Bewerbern zugesagt als Stellen vorhanden sind. Sie werden nun trotzdem eingestellt.
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Foto: Matthias Balk / dpa
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Die Bundespolizei hat in diesem Jahr nach Informationen des SPIEGEL 322 Bewerbern für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst zugesagt, obwohl für sie keine Stellen vorgesehen sind. Insidern zufolge hat die Verwaltung "den Überblick verloren", weil es in diesem Jahr 20.000 Bewerbungen gab, ein Drittel mehr als sonst. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, die falschen Zusagen seien durch einen "IT-Fehler" entstanden. Man freue sich jedoch über die "ausgezeichnete Bewerberlage".

Um Klagen vorzubeugen, hat das Bundesinnenministerium entschieden, alle Zusagen einzuhalten. Sie sollen mit den geplanten Einstellungen des kommenden Jahres verrechnet werden.

Damit muss die Bundespolizei zum 1. September 2482 Frauen und Männer unterbringen, einkleiden, ausbilden und bezahlen. Die dafür nötigen zusätzlichen Kapazitäten fehlen bislang. Umbauten und Renovierungen sollen deshalb verschoben, zusätzliche Räume gemietet und Lehrkräfte abgeordnet werden.

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