Buschbrände in Australien: Kampf gegen drohendes "Mega"-Feuer - DER SPIEGEL
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Buschbrände in Australien Einsatzkräfte kämpfen gegen drohendes "Mega"-Feuer

Drei große Buschbrände lodern westlich der australischen Metropole Sydney. Die Einsatzkräfte fürchten, dass die Flammen sich zu einem "Mega"-Feuer vereinen könnten. Die Löscharbeiten gehen voran - von Entwarnung kann aber noch keine Rede sein.
Einsatzkräfte in den Blue Mountains: Mehr als 60 Brände im Südosten Australiens
Einsatzkräfte in den Blue Mountains: Mehr als 60 Brände im Südosten Australiens

Einsatzkräfte in den Blue Mountains: Mehr als 60 Brände im Südosten Australiens

Foto: Dan Himbrechts/ dpa
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Sydney - Hunderte australische Feuerwehrleute haben drei große Feuer westlich von Sydney eingedämmt. Diese Brände drohen sich zu einer riesigen Feuerfront zu vereinigen.

Zwar könne die Feuerfront noch nicht ganz ausgeschlossen werden, doch hätten die bisherigen Löscharbeiten die Wahrscheinlichkeit verringert, teilte die Feuerwehr mit. In der Nacht zum Montag hatten Teams in den Blue Mountains westlich von Sydney kontrollierte Feuer gelegt. Die abgebrannten Schneisen sollten die Ausbreitung der Waldbrände stoppen.

Feuerwehrsprecher Shane Fitzsimmons sprach von einem möglichen "Mega"-Feuer. Obwohl einzelne Feuer gelöscht werden konnten, loderten insgesamt 63 Brandherde weiter, 17 davon seien außer Kontrolle. Die Brände gelten als die schwersten im Südosten Australiens seit den sechziger Jahren.

Mehr als 1500 zumeist freiwillige Feuerwehrleute versuchen die Lage mit Hilfe von 69 Löschflugzeugen unter Kontrolle zu bekommen. Die Buschfeuer waren vergangene Woche 70 Kilometer vor Sydney ausgebrochen. Seitdem wurden mehr als 200 Gebäude zerstört, ein Mensch kam ums Leben. Die rund 62 Feuer haben mittlerweile mehr als 100.000 Hektar Land niedergebrannt.

Im Bundesstaat New South Wales wurde am Sonntag der Notstand ausgerufen. Damit sind die Einsatzkräfte unter anderem berechtigt, Einwohner zur Evakuierung zu zwingen. Fitzsimmons dementierte aber Vermutungen, wonach etwa 76.000 Einwohner der Region Blue Mountains in Sicherheit gebracht werden sollten. Dies sei nicht geplant. Die Behörden versuchten stattdessen, "sehr gezielt vorzugehen, um alle Gemeinden zu sichern und zu schützen".

hut/dpa/AFP