Buschbrände in Texas Flammen vernichten Hunderte Häuser
Buschbrände in Texas: Die Flammen zerstören ganze Siedlungen
Foto: AP/ Houston ChronicleBastrop - Die Rettungskräfte kriegen das Feuer nicht in den Griff: Die schweren Buschbrände im US-Bundesstaat Texas haben erneut zwei Menschenleben gefordert. Zwei Leichen seien aus der verkohlten Überresten eines der Brände geborgen worden, teilten die Behörden in Bastrop mit. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf vier.
Bereits am Wochenende hatten die Winde des Tropensturms "Lee" eine schnelle Ausbreitung von Bränden im leicht entzündlichen Buschland begünstigt. Die Feuerwehrleute kämpfen seitdem gegen mehr als 180 Brände, denen nach Schätzungen der Behörden bereits fast 50.000 Hektar Ackerland zum Opfer fielen. Etwa 700 Häuser wurden zerstört, Tausende Menschen mussten aus Angst vor den Flammen ihre Häuser verlassen.
Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, nannte die Lage "ernst". Feuerwehrleute kämpften mit Löschhubschraubern gegen die zahlreichen Brandherde.
Wegen der Trockenheit und der hohen Temperaturen erlebe der Bundesstaat die schlimmste Brandsaison seit seiner Gründung, sagte ein Sprecher der Forstverwaltung. Die Flammen hätten bislang eine Fläche von der Größe Connecticuts zerstört. Das entspricht etwa dem Bundesland Thüringen.