Bußgelder: Polizist soll sich um 30.000 Mark bereichert haben - DER SPIEGEL
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Bußgelder Polizist soll sich um 30.000 Mark bereichert haben

Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt gegen einen Polizeibeamten aus Herne, der Bußgelder in Höhe von fast 30.000 Mark in die eigene Tasche gesteckt haben soll.
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Herne - Ein 48 Jahre alter Polizeibeamter aus Herne ist am Montag wegen Verdachts der Geldunterschlagung vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Ihm wird vorgeworfen, von rechtskräftig Verurteilten gezahlte Strafen nicht an die zuständige Gerichtskasse weitergeleitet, sondern behalten und für private Zwecke verwendet zu haben, wie Polizeisprecher Michael Bloch in Bochum erklärte.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen handelt es sich um mindestens 16 Einzelfälle und einen Gesamtbetrag von rund 30.000 Mark, hieß es im Polizeibericht. Ermittelt wird auch wegen Freiheitsberaubung im Amt durch Unterlassen. Denn in mindestens einem Fall hatte die Nichtweiterleitung des Geldes durch den Polizeibeamten zu einer ungerechtfertigten Festnahme geführt.