Chemietanker-Unfall Kapitän hatte 2,1 Promille
Der Kapitän des gekenterten Säuretankers im Hamburger Hafen war zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken. Eine Untersuchung ergab einen Blutalkoholwert von 2,1 Promille.
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Hamburg - Gegen den Kapitän der "ENA 2" wird nun wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs und Gewässerverunreinigung ermittelt, sagte der Hamburger Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger. Dem Mann drohen bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.
Das mit 960 Tonnen Schwefelsäure beladene Schiff war am Montag im Hamburger Hafen mit einem Containerschiff zusammengestoßen und gekentert. Elf Menschen hatten leichte Verletzungen erlitten.
Das Schiff liegt noch immer kieloben im Wasser. Nach Angaben der Feuerwehr treten nur geringe Mengen Säure aus, so dass keine akute Gefahr für Menschen oder Umwelt besteht. Die Bergung war eigentlich für heute geplant, wurde jedoch verschoben. Zuerst sollten sich Taucher ein Bild von dem havarierten Tanker machen.