Chile: Tote und Vermisste nach heftigen Unwettern - DER SPIEGEL
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Chile Zwei Tote und mehr als 20 Vermisste nach heftigen Unwettern

Heftige Regenfälle und Stürme haben in Chile zu Überschwemmungen geführt. Mindestens zwei Menschen starben, 24 werden noch vermisst. Die Regierung rief für die Region Atacama den Notstand aus.
Überschwemmte Straße in Antofagasta: Sintflutartige Regenfälle
Überschwemmte Straße in Antofagasta: Sintflutartige Regenfälle

Überschwemmte Straße in Antofagasta: Sintflutartige Regenfälle

Foto: Juan Leonel/ dpa
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Santiago de Chile - Starke Unwetter haben im Norden Chiles mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Weitere 24 Menschen gelten noch als vermisst, weshalb die Opferzahl vermutlich noch steigen dürfte. Die Regierung rief angesichts der Wasserfluten für die Region Atacama den Notstand aus

"Wir haben zwei bestätigte Todesfälle", sagte Vize-Innenminister Mahmud Aleuy am Mittwochabend. Es handele sich um einen 34-jährigen Mann und eine 45-jährige Frau. Mehr als 2000 Menschen flüchteten sich in Notunterkünfte.

Die sintflutartigen Regenfälle und Stürme hatten am Dienstagabend begonnen - für die trockene Region Atacama sind sie relativ untypisch. Durch die Unwetter wurden zahlreiche Straßen überschwemmt, außerdem gab es Stromausfälle. Nach Angaben der Behörden hatten rund 38.500 Menschen keinen Strom, insgesamt 48.500 Menschen fehlte es an Trinkwasser.

In den Schulen der Stadt Copiapó und in Antofagasta in der Nachbarregion fiel der Unterricht aus. Nach Angaben von Innenminister Rodrigo Peñailillo wurden Soldaten in die Region entsandt.

wit/AFP