China 111 Tote nach Grubenunglück
Peking - 60 Leichen sind bereits geborgen worden. Vier Bergleute werden noch vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete. 24 Bergleute wurden verletzt geborgen.
Zum Zeitpunkt der Gasexplosion am Donnerstagmorgen in der Chengzihe-Grube in Jixi waren nach diesen Angaben 139 Bergarbeiter unter Tage. Alle zehn Kohlebergwerke unter der Verwaltung von Jixi wurden angewiesen, ihre Produktion für eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen einzustellen.
Wodurch die Explosion in der Zeche ausgelöst wurde, ist noch unklar. Eine Untersuchungskommission habe die Arbeit aufgenommen, hieß es im Fernsehen. Die chinesischen Bergwerke sind zumeist veraltet. Oftmals gibt es grobe Sicherheitsmängel. So fehlen beispielsweise häufig Lüftungsanlagen, um die Grubengase abzuleiten. Allein im Jahr 2001 starben in chinesischen Zechen 5000 Bergleute.