China: 30 Bergleute in überfluteter Mine eingeschlossen - DER SPIEGEL
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China 30 Bergleute in überfluteter Mine eingeschlossen

Nach der Überschwemmung eines Bergwerks im Nordosten Chinas werden noch 30 Kumpel vermisst. 39 Bergleute hätten sich selbst aus der Mine befreien können oder seien gerettet worden, teilten die Behörden mit. Die Rettungsarbeiten für die Verschütteten laufen auf Hochtouren.
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Peking - Wie es zu dem Unglück am Sonntag kommen konnte, blieb weiter unklar. Aus einem mehrere hundert Meter entfernt liegenden Schacht war Wasser in die Kohlegrube in der Provinz Jilin geströmt und hatte die 69 Bergleute eingeschlossen. Mehr als die Hälfte von ihnen konnten jedoch aus eigener Kraft fliehen oder wurden gerettet. Nach den anderen werde intensiv gesucht, teilten die Behörden mit.

Der für den Kohlebergbau zuständige Abteilungsleiter der Provinz Jilin sagte, dass zumindest des Belüftungssystem unter Tage weiter funktioniert habe. Dies habe vielen der Eingeschlossenen das Leben gerettet. In chinesischen Bergwerken werden wegen mangelhafter Sicherheitsstandards jedes Jahr tausende Arbeiter bei Unfällen getötet. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres sind dabei 1113 Menschen getötet worden.

Die Regierung in Peking hatte angekündigt, rund drei Milliarden Yuan, umgerechnet knapp 300 Millionen Euro, in die Verbesserung der Sicherheit unter Tage zu investieren.