China 63 Tote bei Explosion in Kohlebergwerk
Peking - "Ich glaube, ihre Überlebenschance ist sehr gering", sagte ein Behördenvertreter in Huaibei. Rettungskräfte bemühten sich, die vermissten Bergleute zu bergen. Das Unglück ereignete sich in einer Kohlegrube in Luling in der Provinz Anhui am Dienstagnachmittag.
Zum Zeitpunkt der Explosion waren nach Behördenangaben 114 Kumpel unter Tage, 28 von ihnen konnten gerettet werden. Die Bergleute hätten in einem Stollen in rund 500 bis 600 Metern Tiefe gearbeitet. Die Ursache für die Explosion wird derzeit untersucht.
In der staatlichen Grube, in der mehr als 7000 Arbeiter beschäftigt sind, werden jährlich etwa 2,4 Millionen Tonnen Kohle gefördert.
Bei einem weiteren Grubenunglück in Changzhi in der Provinz Shanxi starben sechs Bergarbeiter an einer Kohlenmonoxidvergiftung, berichtete der China News Service.
Die Bergwerke in China sind zumeist veraltet. Zudem gibt es große Sicherheitsmängel, so dass es immer wieder zu schweren Unglücken kommt. Allein im vergangenen Jahr starben in China rund 7000 Menschen bei Grubenunglücken.