China Mindestens acht Tote bei Einsturz von Moschee
Peking - Mindestens 23 Menschen wurden beim Einsturz des Rohbaus im nordwestchinesischen Xiajiuzhuang verletzt, drei von ihnen schwer, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Unter den acht Todesopfern befand sich auch ein achtjähriger Junge, der auf dem Baugelände gespielt hatte.
Im Mai vergangenen Jahres hatte man mit dem Bau des Gotteshauses begonnen - am Donnerstag dann stürzte die Moschee aus bisher unbekannten Gründen ein. Die Polizei untersucht derzeit, ob das Gebäude aufgrund fehlerhaft konstruierter Stützbalken zusammenbrach. Die Polizei habe im
Zusammenhang mit dem Unglück bereits einen Bauunternehmer festgenommen, berichtete Xinhua. Der Großteil der 38.000 Bewohner des 44 Kilometer von der Provinzhauptstadt Xining gelegenen Ortes gehöre der muslimischen Minderheit der Hui an.
ala/dpa/AFP/AP