China: Pandabären vom Hungertod bedroht - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

China Pandabären vom Hungertod bedroht

In Südchina sind fast 20 Riesenpandas vom Hungertod bedroht. Der Bambus, von dem sich die Tiere ernähren, ist in den kommenden Jahren für die bedrohten Tiere ungenießbar.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Peking - Grund ist die äußerst seltene Blütezeit einer speziellen Bambussorte, von der sich die Wildtiere ernähren. In dieser Zeit ist er für die Tiere ungenießbar. Der Pfeilbambus blüht nur alle 60 Jahre, dann allerdings für fast ein ganzes Jahrzehnt.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge, müssen die Tiere im Naturschutzgebiet Piankou schon mit einem Viertel weniger Nahrung auskommen. "Die Konsequenzen der Bambus-Blüte sind möglicherweise verheerend", meint Zoologe Li Zuobin. Die Tiere könnten gezwungen werden, auf eine andere Bambussorte umzusteigen. Dies würden jedoch nur die kräftigsten Tiere überleben, fürchtet sein Kollege Zhang Heping.

In China leben nach offiziellen Angaben noch 1750 Riesenpandas in freier Wildbahn.