China Supertaifun wütet in China
Immer deutlicher wird das Ausmaß des schwersten Taifuns an der ostchinesischen Küste seit fünf Jahrzehnten. Mehr als 80 Menschen sind nach offiziellen Angaben durch den als Supertaifun eingestuften Sturm Saomai ums Leben gekommen. Dutzende werden vermisst.
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Peking - Allein in der Provinz Zhejiang wurden nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua 81 Menschen getötet. Mehr als 1800 Häuser wurden dort zerstört und mehr als 78.000 beschädigt. Rund 210.000 Menschen litten unter Trinkwassermangel.
Etwa 50.000 Menschen seien durch Überschwemmungen oder Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten. Der wirtschaftliche Schaden wurde in Zhejiang auf 4,5 Milliarden Yuan (450 Millionen Euro) geschätzt. In der benachbarten Provinz Fujian war zunächst wie am Vortag weiter von lediglich zwei Toten und zwölf Vermissten die Rede.
Es wurde erwartet, dass die Zahl der Opfer im Laufe des Tages noch steigen werde.
asc/dpa