Chronik Deutschlands schwerste Zugunglücke
6. Februar 2000:
Vor dem Bahnhof von Brühl entgleist kurz nach Mitternacht der D-Zug 203, der sich auf dem Weg von Amsterdam nach Basel befand. Neun Menschen sterben, 149 Passagiere werden verletzt, ein Teil von ihnen schwer.
3. Juni 1998: Im niedersächsischen Eschede entgleist der ICE 884 wegen eines gebrochenen Radreifens. 101 Menschen finden den Tod.
2. Februar 1990: Im Bahnhof Rüsselsheim stößt ein ausfahrender S-Bahn-Zug mit einem einfahrenden Zug zusammen. Ein Zugführer hatte ein Haltesignal übersehen. 17 Tote, 72 Verletzte
8. Juni 1975: Auf der Strecke München - Lenggries stoßen zwei Eilzüge infolge von Fahrdienst- und Fahrplanfehlern frontal zusammen. 41 Tote, 122 Verletzte.
5. November 1973: An der Strecke Kassel - Bebra fährt ein D-Zug wegen Bremsversagens auf einen anderen. 14 Tote, 65 Verletzte.
21. Juli 1971: In Rheinweiler bei Freiburg entgleist der D 370 "Schweiz-Express" vermutlich wegen eines technischen Defektes in einer Kurve. 23 Tote, 142 Verletzte.
27. Mai 1971: Auf der Strecke Wuppertal - Radevormwald stößt ein Schülersonderzug mit einem Nahgüterzug zusammen. Ursache ist unter anderem eine vereinfachte Signalisierung der Strecke. 46 Tote, 25 Verletzte.
9. Februar 1971: Am Bahnhof Aitrang im Allgäu entgleist der TEE 56 "Bavaria" in einer Kurve, vermutlich wegen eines Bremsdefektes. Ein Schienenbus fährt in den umgestürzten Maschinenwagen. 28 Tote, 42 Verletzte.
6. Juli 1967: An einem Bahnübergang bei Magdeburg wird ein Tanklastzug mit 15.000 Litern Benzin wegen einer nur halb geschlossenen Schranke von einem Zug erfasst und explodiert. 94 Menschen sterben.
5. Oktober 1961: Im Hamburger S-Bahnhof Berliner Tor fährt ein ausfahrender Personenzug auf einen Bauzug, den der Fahrdienstleiter übersehen hatte. 28 Tote, 55 Verletzte.