Chronik Die heftigsten Erdbeben
Hamburg - Das von einer verheerenden Flutwelle
begleitete Erdbeben vor Sumatra ereignete sich heute auf den
Tag genau ein Jahr nach der Katastrophe in der iranischen Stadt Bam.
Eine Übersicht über die schwersten Erdbeben seit 1960:
26. Dezember 2004, Südostasien: Nach einem Erdbeben der Stärke 8,5 vor
der Küste von Sumatra reißt eine Flutwelle mehrere hundert Menschen
in den Tod. Betroffen sind Indonesien, Malaysia, Thailand, Indien
und Sri Lanka.
26. Dezember 2003, Iran: Bei einem Erdstoß der Stärke 6,5 kommen in der
Stadt Bam mehr als 41.000 Menschen ums Leben.
21. Mai 2003, Algerien: Stärke 6,8. 2300 Tote.
25.3.2002, Afghanistan: Stärke 5,8. Bis zu 1000 Tote.
26. Januar 2001, Indien: Stärke 7,9. Mindestens 2500 Tote, nach
Schätzungen bis zu 13.000.
21. September 1999, Taiwan: Stärke 7,6., 2400 Tote.
17. August 1999, Türkei: Stärke 7,4. 17.000 Tote.
25. Januar 1999, Kolumbien: Stärke 6,0, 1171 Tote.
30. Mai 1998, Afghanistan/Tadschikistan: Stärke 6,9. Bis zu 5000
Tote.
17. Januar 1995, Japan: Stärke 7,2. Mehr als 6000 Tote in Kobe und
Umgebung.
30. September 1993, Indien: Stärke 6,0. Bis zu 10.000 Tote.
21. September 1990, Iran: Stärke 7,3 bis 7,7. 50.000 Tote.
7. Dezember 1988, Armenien: Stärke 6,9. 25.000 Tote.
19. September 1985, Mexiko: Stärke 8,1. Mehr als 9500 Tote.
16. September 1978, Iran: Stärke 7,7. 25.000 Tote.
28. Juli 1976, China:: Stärke 7,8 bis 8,2. 240.000 Tote.
4. Februar 1976, Guatemala: Stärke 7,5. 22.778 Tote.
29. Februar 1960, Marokko: Stärke 5,7. 12.000 Tote.