Chronik Die schwersten Erdbeben seit 1960
26. Dezember 2004:
Vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra löst ein Beben der Stärke 9,0 gewaltige Flutwellen aus, die binnen weniger Stunden die Küsten des Indischen Ozeans verheeren. Etwa 225.000 Menschen kommen ums Leben.
26. Dezember 2003: Die historische Stadt Bam und umliegende Ortschaften der iranischen Südost-Provinz Kerman werden von einem verheerenden Beben weitgehend zerstört. Mindestens 30.000 Menschen sterben. Stärke der Erdstöße: 6,6 bis 6,8.
26. Januar 2001: Der indische Bundesstaat Gujarat wird von einem Erdbeben der Stärke 7,9 verwüstet. In den Trümmern zusammengestürzter Häuser sterben nach einer amtlichen Bilanz 17.110 Menschen, Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der Opfer auf etwa 50.000.
17. August 1999: Die Türkei wird vom schlimmsten Beben seit 1939 heimgesucht. Im Raum Izmit sterben mindestens 17.840 Menschen. Die Erschütterungen der Stärke 7,4 lassen zahllose Bauten einstürzen.
17. Januar 1995: Die japanische Insel Honshu wird von einem Beben der Stärke 7,2 heimgesucht. 6433 Bewohner kommen ums Leben. Besonders betroffen ist Kobe. Rekord-Sachschäden bis zu 100 Milliarden Dollar.
30. September 1993: Ein Beben der Stärke 6,2 verwüstet im Südwesten Indiens Dutzende Ortschaften. Bis zu 30.000 Tote.
21. Juni 1990: Beim schlimmsten Beben (Stärke 7,7) des Jahrhunderts in Iran kommen bis zu 50.000 Menschen zu Tode. Zentrum der Zerstörungen ist die Schwarzmeerküste um Rasht.
7. Dezember 1988: Im Nordwesten Armeniens zerstören Erdstöße der Stärke 7,0 die Stadt Spitak nahezu vollständig und weitgehend auch Leninakan, das heutige Gumairi. Etwa 25.000 Tote.
19. September 1985: Trotz großer Entfernung zum Epizentrum des Bebens der Stärke 8,1 wird Mexiko-Stadt schwer getroffen. Mindestens 9500 Tote.
16. September 1978: Im Iran kommen bei einem Erdbeben der Stärke 7,7 rund 25.000 Menschen ums Leben.
28. Juli 1976: China wird von einem Erdbeben mit einer Stärke zwischen 7,8 und 8,2 erschüttert, die Zahl der Toten liegt bei 240.000.
4. Februar 1976: In Guatemala verlieren bei einem Beben der Stärke 7,5 rund 22.770 Menschen ihr Leben.
29. Februar 1960: 12.000 Menschen kommen bei einem Beben an der Atlantikküste in Marokko ums Leben. Das Beben hat eine Stärke von 5,7.