Chronik Schwere Erdbeben in Mittel- und Südamerika
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Hamburg - In Mittel- und Südamerika sind schwere Erdbeben keine Seltenheit. An der dortigen Pazifikküste treffen mehrere Kontinentalplatten aufeinander, die sich reiben und damit die verheerenden Erschütterungen auslösen. Obwohl die Zahl der Opfer meist schwer festzustellen ist und die Schätzungen stark voneinander abweichen, gilt das Beben vom 31. Mai 1970 in Peru mit rund 70.000 Toten als das schwerste der Nachkriegszeit auf dem amerikanischen Kontinent. Die bislang letzten Erdstöße, bei denen in der Region viele Menschen ums Leben kamen, trafen im Mai 1998 Bolivien und 1999 Kolumbien. Die schwersten Beben der vergangenen 15 Jahre in Amerika:
- 3. März 1985: Chile, Stärke (Richter) 7,8, rund 200 Tote
- 19. September 1985: Mexiko, Stärke 8,1, mehr als 10.000 Tote
- 10. Oktober 1986: El Salvador, Stärke 7,0, bis 1500 Tote
- 5. März 1987: Ecuador, Stärke 7,3, bis 1100 Tote
- 6. Juni 1994: Kolumbien, Stärke 6,6, bis 1000 Tote
- 22. Mai 1998 - Bolivien, Stärke 6,5-6,8, rund 200 Tote
- 25. Januar 1999: Kolumbien, Stärke 6,0, rund 1200 Tote