Chronologie: Die schwersten Erdbeben in Iran - DER SPIEGEL
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Chronologie Die schwersten Erdbeben in Iran

In den vergangenen 25 Jahren wurde Iran von sechs verheerenden Erdbeben heimgesucht. Am schlimmsten betroffen war bisher Rasht am Kaspischen Meer: Hier starben im Juni 1990 zwischen 40.000 und 50.000 Menschen durch einen Erdstoß der Stärke 7,7.
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26. Dezember 2003:

Die historische Stadt Bam und umliegende Ortschaften der Südost-Provinz Kerman werden von einem verheerenden Beben weitgehend zerstört. Mindestens 30.000 Menschen sterben. Amerikanische Experten beziffern die Stärke der Erdstöße auf 6,6.

10. Mai 1997: Ein Beben der Stärke 7,3 kostet bis zu 2400 Menschen das Leben. Nahe der Grenze zu Afghanistan werden elf Dörfer verwüstet. Schwer betroffen sind auch die Städte Qaen und Birjand.

28. Februar 1997: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 im Nordwesten stürzen etwa 12.000 Häuser ein. Die Todesbilanz in der Region Ardabil: Wahrscheinlich mehr als 800.

21. Juni 1990: Beim schlimmsten Beben (Stärke 7,7) des Jahrhunderts in Iran kommen 40.000 bis 50.000 Menschen zu Tode. Zentrum der Zerstörungen ist das Gebiet um Rasht am Kaspischen Meer.

28. Juli 1981: Erneut bebt in der Provinz Kerman die Erde (Stärke 7,3). Sieben größere Ortschaften, darunter Sirj und Schahdad, liegen in Trümmern. Etwa 1500 Menschen kommen ums Leben, 50 000 sind nach dem Einsturz ihrer Häuser obdachlos.

11. Juni 1981: Ein Beben der Stärke 6,9 zerstört die Stadt Golbaf in der Südprovinz Kerman. Die Zahl der Toten wird auf 1000 bis 3000 geschätzt.