Chronologie: Fatale Brückenunglücke - DER SPIEGEL
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Chronologie Fatale Brückenunglücke

Erdbeben, Konstruktionsfehler, Unfälle: Immer wieder kommen Menschen bei Brückenunglücken ums Leben - eine Chronik der schlimmsten Fälle.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

9. Mai 1980: Während eines Sturms rammt ein Schiff die Sunshine-Skyway-Brücke in Tampa Bay in Florida. 35 Menschen werden in den Tod gerissen.

5. April 1987: Beim Einsturz einer Brücke auf dem New York State Thruway in der Nähe der Stadt Amsterdam im US-Staat New York kommen zehn Menschen ums Leben.

März 2001: Ein Reisebus und drei Autos stürzen beim Einsturz einer Brücke über den Rio Douro bei Porto im Norden Portugals in die Tiefe, mehr als 50 Menschen kommen ums Leben.

Juli/August 2002: In Mittelchina brechen zwei Brücken ein, 19 Menschen werden tödlich verletzt.

Mai 2002: Auf dem Fluss Arkansas im US-Bundesstaat Oklahoma rammt ein Schleppkahn eine Brücke. 14 Menschen kommen ums Leben.

Mai 2003: Im Westen des US-Bundesstaats Nebraska rammt ein Sattelzug einen Brückenpfeiler. Der Fahrer wird getötet, als die Brücke zusammenbricht.

November 2005: Ein Teil einer im Bau befindlichen Autobahnbrücke im Süden Spaniens stürzt ein, sechs Menschen werden getötet.

September 2006: Im kanadischen Quebec kommen beim Einsturz einer Brücke fünf Menschen ums Leben.

April 2007: Ein brennender Tanklastzug lässt eine Autobahnauffahrt in der Nähe einer Brücke zwischen San Francisco und Oakland einstürzen. Der Fahrer erleidet schwere Verbrennungen, wie durch ein Wunder gibt es keine weiteren Verletzten.

1. August 2007: Mitten im Berufsverkehr stürzt plötzlich eine achtspurige Autobahnbrücke über den Mississippi in Minneapolis ein. Mindestens vier Menschen sterben, mehr als 50 erleiden zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

ffr/AP/dpa