US-Bundesstaat Colorado Zwei Tote bei Waldbränden
US-Bundesstaat Colorado: Zwei Tote bei Waldbränden
Foto: Bob Pearson / dpaColorado Springs - Bei den schweren Waldbränden im US-Bundesstaat Colorado sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden laut Behörden in ihrem Haus von den Flammen eingeschlossen, als sie sich in Sicherheit bringen wollten.
Am Dienstag war das Feuer in der Region Black Forest ausgebrochen und hatte sich mit hoher Geschwindigkeit durch das Gehölz gefressen. Mittlerweile handelt es sich um den schlimmsten Waldbrand in der Geschichte Colorados. Rund 38.000 Menschen mussten vor der Feuersbrunst fliehen.
Die Flammen zerstörten bislang mindestens 360 Häuser, ganze Nachbarschaften wurden niedergebrannt. Mehr als 6000 Hektar Wald verbrannten in der Nähe von Colorado Springs. Diese Bilanz sei "schockierend" und übertreffe bereits die Zerstörung des großen Waldbrands im Waldo Canyon in der Nähe der Stadt Denver im vergangenen Jahr, erklärte der Sheriff der Gemeinde El Paso, Terry Maketa.
US-Staat Colorado: Schlimmste Waldbrände der Geschichte
Mit 400 Einsatzkräften kämpft die Feuerwehr gegen das Flammenmeer, die Nationalgarde unterstützt die Feuerwehrleute noch einmal mit 140 Helfern. Doch der Brand ist völlig außer Kontrolle geraten, Wind und Trockenheit erschweren die Löscharbeiten.
Die Behörden gehen mittlerweile davon aus, dass grobe Fahrlässigkeit oder sogar Brandstifter das Feuer ausgelöst haben könnten. Man habe die Ermittlungen aufgenommen, sagte Sheriff Maketa.