Comeback-Plan: Jackson will zur WM nach Deutschland - DER SPIEGEL
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Comeback-Plan Jackson will zur WM nach Deutschland

Michael Jackson, der derzeit wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs vor Gericht steht, will während der Fußball-WM 2006 in Deutschland auftreten. Erste Gespräche führte Jacksons Vater Joe heute beim Deutschen Fußball-Bund.
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Frankfurt am Main - Beim DFB habe Joe Jackson heute persönlich nachgefragt, ob sein Sohn 2006 in Deutschland auftreten könne, erklärte DFB-Direktor Bernd Pfaff. Er habe diese Bitte abgewiesen, sagte Pfaff - allerdings sei er ohnehin nicht verhandlungsberechtigt. "Es gibt keine Verhandlungen", fügte er hinzu.

Zuvor hatte der Sportinformationsdienst Pfaff mit den Worten zitiert: "Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Art Wiedergeburt wird, wenn sich die Sache mit dem Prozess gelegt hat."

Von Verhandlungen über einen Auftritt des Popstars, der sich derzeit wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs eines 13-Jährigen im kalifornischen Santa Maria verantworten muss, wollte auch der Sprecher des WM-Organisationskomitees, Jens Grittner, nichts wissen. "Von Gesprächen über einen Auftritt von Michael Jackson im Zusammenhang mit der WM 2006 ist uns als Organisationskomitee nichts bekannt." Die Planungen zum Rahmenprogramm seien noch "absolut im Fluss" betonte er.

Den Kontakt zu Jackson stellte Anna-Maria Kaufmann her, die Lebensgefährtin von Pfaff. Ein offizieller Auftritt in einem WM-Stadion sei allerdings nicht geplant, da die Rechte beim Fußball-Weltverband (Fifa) lägen. Demnach käme ein Konzert nur in einem Stadion in Frage, in dem keine WM-Spiele ausgetragen werden.

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