Concorde-Absturz US-Flugzeug verlor Metallstück
Houston - Eine Inspektion unter Beteiligung von Continental, französischen Ermittlern, der US-Flugaufsichtsbehörde (FAA) und der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) habe ergeben, dass an einer DC-10 der Airline ein entsprechendes Teil nicht an seinem Platz sei, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit. Es sei erwiesen, dass die auf der Piste des Pariser Flughafens Charles de Gaulle entdeckte Lamelle tatsächlich von der Continental-Maschine stamme. Nach den Angaben flog die DC-10 am Tag des Absturzes von Paris nach Newark im US-Staat New Jersey und hatte kurz vor der Concorde die Startbahn benutzt.
Die Ermittler vermuten, dass ein Metallstück den Reifen der Concorde beim Start aufschlitzte und damit eine verheerende Kettenreaktion auslöste. Beim Absturz der Concorde am 25. Juli starben 113 Menschen - darunter 97 Deutsche.