Concorde-Flug: Pilot musste Triebwerk abschalten - DER SPIEGEL
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Concorde-Flug Pilot musste Triebwerk abschalten

Der Schreck war groß, doch der britische Finanzminister blieb ganz cool - obwohl der Pilot der Concorde, mit der Gordon Brown auf dem Weg nach New York war, ein Triebwerk der Überschallmaschine abschalten musste.
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London - Finanzminister Brown, 51, war gerade dabei, mit seinem Chefberater Ed Balls einige Papiere durchzusprechen, als ein lauter Knall ertönte und die Concorde der British Airways auf dem Flug von London nach New York zu wackeln begann. Daraufhin legte der Politiker die Papiere weg und sagte: "Ich glaube, im Moment hat es wenig Zweck, hiermit weiterzumachen." In der "Daily Mail" wurde Balls mit den Worten zitiert: "Wir haben still da gesessen und unsere Gefühle für uns behalten."

Laut "Times" und anderen britischen Zeitungen schaltete der Pilot eines der Triebwerke aus und reduzierte Höhe und Geschwindigkeit des Flugzeugs. Mit drei Triebwerken flog die Maschine weiter und landete mit einer halben Stunde Verspätung sicher in New York. Ein Sprecher von British Airways beteuerte, die Passagiere seien nicht in Gefahr gewesen.

Ursache der Störung soll ein Computerfehler gewesen sein, der auch schon dazu geführt hatte, dass die Maschine im vergangenen Monat ihren Start auf dem Flughafen London-Heathrow abbrechen musste.

Die British Airways hatte die Concorde-Flüge nach dem Unglück von Paris, bei dem im Juli 2000 109 Menschen ums Leben gekommen waren, im vergangenen November nach einer technischen Überholung wieder aufgenommen.