Peter Klaunzer / dpa
Tier und Mensch in der Schweiz müssen in der zweiten Augusthälfte einer Hitzeperiode standhalten. Im Vorbeifliegen bewässert ein Spatz in Bern bei Temperaturen von mehr als 30 Grad sein Federkleid an einem Brunnen. In dem für seine schneebedeckten Berge berühmten Land wird es einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Die Hitze rückt zunehmend in den Fokus der Behörden: Seit diesem Jahr veröffentlicht die Schweiz die Zahl der hitzebedingten Todesfälle. 474 waren es 2022. Die meisten von ihnen gehen laut dem Bundesamt für Gesundheit allerdings nicht auf Hitzewellen, sondern »moderat heiße Temperaturen« mit Tagesdurchschnittswerten unter 25 Grad zurück. Insbesondere Senioren sollten dann ihr Verhalten anpassen. Wie die Spatzen.