Currywurst-King: Des Kanzlers heimliche Leidenschaft - DER SPIEGEL
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Currywurst-King Des Kanzlers heimliche Leidenschaft

Des Kanzlers Faible für Wurst ist bekannt. Wie weit Gerhard Schröders Fleischeslust aber tatsächlich geht, ist schon erstaunlich.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - "Ich kenne in Berlin so ziemlich alle Currywurstbuden, das gebe ich zu," sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder der Zeitschrift "Brigitte". Allerdings stimme es nicht, dass er ohne Schnitzel und Currywurst nicht leben könne. Vor den großen exquisiten Menüs bei Staatsempfängen "fürchte ich mich etwas", sagte der Bundeskanzler.

Während Schröders Ehe mit der Vegetarierin "Hillu" war immer wieder berichtet worden, der Politiker bekomme zu Hause kein Fleisch. In einem Interview mit dem "SZ-Magazin" sagte Hillu Schröder 1998 nach der Trennung selbst: "Bei uns wurden Fleischgerichte einfach nicht mehr gekocht."

Geht es um die Wurst, hat Doris Schröder-Köpf offenbar kein Problem mit ihrem Mann. Mehrfach ließ sich der Kanzler bei öffentlichen Auftritten fotografieren, während er von seiner Frau gefüttert wurde.