Dänemark: Tränen im Königshaus - DER SPIEGEL
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Dänemark Tränen im Königshaus

Die dänische Kronprinzessin Mary fühlt sich ungerecht behandelt. Zeitungen beschreiben sie als Rabenmutter, weil sie ihren kleinen Sohn in eine Kinderkrippe gegeben hat. Dabei hatte sie gar keine Wahl.
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Sydney/Kopenhagen - Die Debatte über Krippenerziehung verschont auch das dänische Königshaus nicht. Kronprinzessin Mary sieht sich nach einem Bericht des australischen Magazins "Woman's Day" heftigen Angriffen ausgesetzt, weil sie ihren 17 Monaten alten Sohn Christian in eine Kinderkrippe gegeben hat.

Kritiker werfen der 35-Jährigen vor, sie vernachlässige den kleinen Prinzen und sei nicht in der Lage, ihn selbst zu erziehen. Die Ehefrau von Kronprinz Frederik sei wegen dieser Unterstellungen in Tränen ausgebrochen, sagte ein Insider. Es sei auch gar nicht ihre Entscheidung gewesen, sondern der Königshof habe auf einen solchen Schritt gedrängt, weil Krippenerziehung in Dänemark normal ist.

Mary habe im Grunde keine Wahl gehabt. Die Prinzessin, die in Kürze ihr zweites Kind erwartet, fühle sich ohnehin einsam und habe stundenlang mit ihrer Familie in Australien telefoniert.

ler/ddp