Déjà vu: Wieder Feuer im Tauerntunnel - DER SPIEGEL
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Déjà vu Wieder Feuer im Tauerntunnel

Diesmal kamen die Autofahrer mit dem Schrecken davon. Ein in Brand geratener Lkw konnte rechtzeitig gelöscht werden.
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Wien/Salzburg - Ein neuerlicher Brand im österreichischen Tauerntunnel ist am Montag glimpflich verlaufen. Nachdem ein Lastwagen Feuer gefangen hatte, konnten sich der Fahrer und die Insassen aller Autos in der Nähe der Unglücksstelle retten, berichteten die Einsatzkräfte. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Fahrzeuge konnten die Feuerwehrleute verhindern. Im Mai 1999 waren bei einer Brandkatastrophe in der 6,4 Kilometer langen Nord-Süd-Verbindung durch die österreichischen Alpen zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Der Motor des Lastwagens war aus bisher unbekanntem Grund im Tunnel in Brand geraten. Der Fahrer schlug sofort Alarm. Aus dem Nordportal des Tunnels auf der wichtigen Nord-Süd-Route A10 (Tauernautobahn) zwischen Salzburg und Villach stiegen dunkle Rauchwolken auf. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Überwachungskameras die Lage an der Unfallstelle zunächst nicht überblicken. Die unmittelbar nach dem Unglück eintreffenden Feuerwehren bekämpften den Brand von beiden Seiten. Der Tunnel musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Im vergangenen Mai war ein Lastwagen auf eine Kolonne von Pkw aufgefahren, die vor einer Baustellenampel warteten, und in Brand geraten. Die Feuersglut ließ Teile der Tunneldecke einstürzen. Die Röhre war nach der Sanierung erst im September wieder für den Verkehr freigegeben worden. Der von Politikern versprochene Bau einer zweiten Röhre ist noch in der Planungsphase.