Der Becker-Streit: Ist es jetzt endgültig vorbei? - DER SPIEGEL
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Der Becker-Streit Ist es jetzt endgültig vorbei?

Die Anwälte von Boris und Barbara Becker haben sich offenbar geeinigt. Nach einer letzten Anhörung könnte der "Fall Becker" damit endgültig zu den Akten gelegt werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Miami - Am Mittwoch, um 15 Uhr Ortszeit, will Richter Maynard Gross die Anwälte beider Parteien zu einer letzten Anhörung in das Bezirksgericht Miami-Dade laden. Doch das ist offenbar nur eine Formalie, um den Fall danach zu den Akten legen zu können. Wie der Anwalt von Boris Becker, Robert Kohlman, gegenüber SPIEGEL ONLINE bestätigte, haben sich beide Parteien endgültig geeinigt. Barbara Becker zieht ihre Unterhaltsklage gegen ihren Ex-Mann zurück.

Zuletzt sei es zwischen beiden Seiten nur noch um formale Details gegangen, so Kohlman. So habe man sich bei dem komplizierten Wohnungs- und Besitzübergang nicht einigen können. Das sei jetzt aber erfolgt. Das Paar war am letzten Montag offiziell in München geschieden worden.

Eigentlich sollte die Unterhaltsklage von Barbara Becker bereits drei Tage nach der Scheidung, zum 7. Geburtstag des kleinen Noah Gabriel, zu den Akten gelegt werden. Dann hatten sich die Anwälte der 34-Jährigen jedoch wieder auf Konfrontationskurs mit denen des Ex-Tennisstars begeben. Der Vorwurf: Mit seinen öffentlichen Mitteilungen, die Abfindung für seine Ex-Frau sei weit niedriger als in den Medien berichtet, habe Boris Becker gegen den Trennungsvertrag verstoßen.

Trotz des nun eingestellten Verfahrens in den USA hat der dreifache Wimbledonsieger weiter vor Gericht zu kämpfen. In London ist eine Vaterschaftsklage gegen ihn anhängig. Das 33 Jahre alte Model Angela Ermakowa behauptet, der Tennisstar sei der Vater ihrer jetzt neun Monate alte Tochter Anna.