Der Sommer ist vorbei: Jetzt wird es kalt und regnerisch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Adieu: Das war der Sommer 2015

Foto: Nicolas Armer/ dpa

Wetter Tschüss, Sommer

Das war's. Pünktlich zum Herbstanfang am Dienstag zieht eine Kaltfront über Deutschland. Sie bringt heftigen Regen und Sturmböen - und lässt die Temperaturen um zehn Grad fallen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Herbst ist dieses Jahr pünktlich. Eine Kaltfront zieht von Nordwesten her über Deutschland - und vertreibt passend zum meteorologischen Herbstanfang am kommenden Dienstag (1. September) den Sommer. Der Deutsche Wetterdienst bringt es auf den Punkt: "Er steht kurz vor seinem unausweichlichen Ende."

Bevor es so weit ist, gibt der Sommer aber noch mal eine Abschiedsvorstellung: Am Montag soll in weiten Teilen Deutschlands die Sonne scheinen, es werden Temperaturen von 30 bis 35 Grad erwartet.

Gegen Montagabend rückt dann die Kaltfront heran und bringt kräftige Gewitter, heftigen Starkregen, Hagel und auch Sturmböen in den Westen Deutschlands. Der äußerste Süden und Osten des Landes sollen bis Dienstag noch von Gewittern verschont bleiben, dann ist es auch dort mit dem Sommer vorbei. Die Temperaturen sollen bis zu zehn Grad fallen.

Bei wechselhaftem, teils auch nassem Wetter kühlt es bis zum Wochenende auf Höchsttemperaturen von gerade einmal 20 Grad deutlich ab. Nachts fällt die Temperatur teils auf unter zehn Grad.

Der Sommer 2015 in Zahlen:

  • Kitzingen in Bayern meldete am 5. Juli und am 7. August mit 40,3 Grad einen neuen deutschen Hitzerekord. Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,5 Grad war der Sommer aber "nur" der Drittwärmste - nach 2003 und 1994.

  • In Demker in Sachsen-Anhalt fielen am 4. Juli bei einem Gewitter 119,9 Liter pro Quadratmeter. Der meiste Sommerniederschlag wurde mit über 400 Litern an den Alpen gemessen. Im gesamten Sommer fielen im Mittel etwa 207 Liter pro Quadratmeter - das waren 86 Prozent des Solls.

  • Am 25. Juli fegte Sturm "Zeljko" mit Spitzenböen von mehr als 90 Stundenkilometern über Westdeutschland hinweg. Sommerstürme kommen in dieser Heftigkeit nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes nur etwa alle zehn bis zwanzig Jahre vor.

vet

Mehr lesen über