Heißer Start in den Juni Jetzt kommen die Gewitter
Ein Kanufahrer paddelt bei Neu Darchau während des Sonnenaufgangs auf der Elbe
Foto: Philipp Schulze/ dpaHeiß, aber nass: Die Temperaturen bleiben in den kommenden Tagen zwar recht hoch, für diesen Montag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) jedoch in vielen Regionen mit Gewittern. Starkregen und Hagel mit Korngrößen von bis zu drei Zentimetern seien möglich, sagte Meteorologin Sabine Krüger.
Verantwortlich für Schauer und Gewitter ist eine Kaltfront, die sich von Westen her nähert, während das bisher dominierende Hoch langsam ostwärts rückt.
Laut DWD erreichten die Temperaturen am Samstag mehr als 29 Grad Celsius in mehreren Orten im Osten und entlang des Rheins. Für Sonntag erwartete der DWD sogar Temperaturen von 31, eventuell auch 32 Grad.
Bei dem sonnigen Wetter ist auch die Badesaison wieder gestartet - und mit ihr leider auch die Zeit der Badeunfälle. So starben am Wochenende zwei elfjährige Jungen bei Badeunfällen in Berlin und Niedersachsen.
Steigende Gefahr von Waldbränden
In einigen Bundesländern steigt aufgrund der Trockenheit die Waldbrandgefahr. Manche Regionen in Niedersachsen, Bremen und Brandenburg hatten schon am Sonntag hohe Warnstufen erreicht. Am Montag soll die Gefahr dort, wo es trocken bleibt, anhalten oder sogar größer werden. "Wir werden fast flächendeckend wohl die höchste Gefahrenstufe ausrufen", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte von Brandenburg, Raimund Engel, am Sonntag.
Engel zufolge gab es am Samstag einen Brand auf rund 1000 Quadratmetern in Massow an der Autobahn 13 südlich von Berlin. In Brandenburg ist es das ganze Jahr über verboten, im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Metern davon ein Feuer anzuzünden oder zu rauchen.
Im Osten und Südosten bleibt es laut DWD bis Montagabend oder noch länger weitgehend trocken, dort reicht es für Maximalwerte von 27 bis 33 Grad.
Von Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz, die Mitte Deutschlands bis zur Ostsee, breiten sich ab Montagmittag bei warmen Temperaturen dagegen teils kräftige Gewitter aus. Dabei bestehe erhöhte Unwettergefahr.
Auch der Dienstag wird ab Nachmittag vielerorts nass, es ziehen dichtere Quellwolken und gebietsweise kräftige Gewitter auf. Teils besteht dem DWD zufolge wieder Unwettergefahr. Die Höchstwerte erreichen 25 bis 31 Grad. Im Norden sowie an der See werden es voraussichtlich 19 bis 24 Grad.