Diana-Unfall: Paparazzi freigesprochen - DER SPIEGEL
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Diana-Unfall Paparazzi freigesprochen

Die Paparazzi, die die letzten Bilder der sterbenden Diana gemacht hatten, sind vom Vorwurf der Verletzung der Privatsphäre freigesprochen worden. Mohamed Al-Fayed, der Vater von Dianas Liebhaber Dodi, der bei dem Unfall in Paris ebenfalls starb, hatte die Fotografen verklagt.
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Paris - Der bislang einzige Prozess im Zusammenhang mit dem tödlichen Autounfall von Prinzessin Diana und Dodi Al-Fayed ist heute mit Freisprüchen für die Fotografen zu Ende gegangen. Aufnahmen dieser Art verstießen nicht gegen französisches Recht, urteilte ein Gericht in Paris.

Al-Fayeds Vater, der aus Ägypten stammende Milliardär Mohamed Al-Fayed, hatte gegen die Fotografen Anzeige wegen Verletzung der Privatsphäre erhoben. Das britische Königshaus hatte sich der Klage aber nicht angeschlossen. Daher ging es in dem Pariser Prozess nur um die Fotos, die die Fotografen nach dem Unfall im Tunnel unter der Pariser Alma-Brücke an der Seine von dem toten Dodi aufgenommen hatten.

Diese Fotos - und die Bilder, die von der sterbenden Diana geknipst wurden - sind von der Justiz beschlagnahmt worden und bislang nicht veröffentlicht.

Den drei Fotografen - zwei Mitarbeitern von Fotoagenturen und einem freien Reporter - hatte eine Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe bis 45.000 Euro gedroht. Die Ermittlungen gegen fünf weitere Fotografen waren eingestellt worden.