Dicker Brocken Finnwal verirrt sich nach Flensburg
Erst bemerkte eine Spaziergängerin nur ein ungewöhnliches Prusten im Wasser, dann konnten ihn Wasserschutzpolizisten sogar beim Fressen betrachten: Ein zehn Meter langer Finnwal hat sich heute in die Flensburger Förde verirrt. Nicht zum ersten Mal drehte ein solch kapitaler Meeressäuger dort eine Runde.
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Flensburg - "Es handelt sich um einen dicken Brocken, also ein
recht großes Tier", sagte Jörg Bembenek von der Flensburger
Wasserschutzpolizei. Bei einer Patrouillenfahrt beobachteten Beamte den Finnwal während der Nahrungsaufnahme in der Innenförde direkt vor der Hafeneinfahrt.
Bereits im vergangenen August und im Sommer 2003 war ein Finnwal in das enge Gewässer unmittelbar an der dänischen Grenze geschwommen. Ursache sind laut Greenpeace steigende Wassertemperaturen und zunehmender Unterwasserlärm. Diese führten dazu, dass Wale ihr ursprüngliches Verhalten aufgeben und sich auch in flache Gewässer wie in die Ostsee begeben.
kai/AP/dpa