Die Osbournes Kelly auf Drogenentzug
New York - Erst vor einem Jahr ließ sich ihr jüngerer Bruder Jack wegen Drogenproblemen behandeln. Nun ist auch Kelly Osbourne in einer Suchtklinik. Das gaben Sharon und Ozzy Osbourne in der vergangenen Nacht bekannt. Kelly habe am Freitag ihre Sucht zugegeben, sagten Ozzy Osbourne und seine Frau Sharon in der CNN-Sendung "Larry King Live".
Zuvor hatte eine Boulevardzeitung in London ein Foto veröffentlicht, auf dem die Osbourne-Tochter bei der Einnahme von Drogen zu sehen ist. "Wir haben sie daraufhin ausgequetscht, und sie hat es zugegeben, da mussten wir sofort handeln," sagte der Hardrockmusiker Ozzy Osbourne.
Kelly Osbourne: "Erstaunliche Menge Pillen in der Tasche"
Bereits früher habe er seine Tochter regelmäßig gefragt, ob sie Drogen nehme. Sie habe das jedes Mal verneint. Er beklagte, dass es in der Hollywood-Szene viel zu leicht sei, an alle möglichen Drogen heranzukommen. Er selbst habe lange Zeit Heroin und LSD eingenommen und wisse, wie schwer es sei von der Sucht loszukommen.
Kelly habe hunderte Pillen, vor allem starke Schmerzmittel, ausgehändigt. "Die Menge an Pillen, die wir in ihrer Handtasche gefunden haben, war erstaunlich", berichteten die Eltern. Dann sei sie freiwillig in die von vielen Hollywoodstars frequentierte Entzugsklinik Promises in Malibu bei Los Angeles gegangen. In dem teuren Suchtkrankenhaus sind schon dutzende prominente Hollywood-Junkies behandelt worden. Allein in den letzten Jahren gehörten zu den Patienten Ben Affleck, Robert Downey Jr., Charlie Sheen, Christian Slater und Tim Allen.
Sharon und Ozzy waren eigentlich in die Larry-King-Show gekommen, um für die neue Staffel ihrer Reality-Show "The Osbournes" zu werben, die am Dienstag im US-Programm des Senders MTV anläuft. Sie gaben sich erschüttert, dass nach dem 18-jährigen Jack jetzt auch Tochter Kelly Drogenprobleme hat. Jack Osbourne war vor knapp zwölf Monaten in die Klinik Las Encinas in Pasadena gebracht worden. Er hatte ebenfalls Schmerzmittel missbraucht und rauchte zudem Marihuana. Am 23. April will Jack ein Jahr ohne Drogen feiern.