Dieter Bohlen "Ein Opfer der Führerschein-Mafia"
Hamburg - Bohlen sei erst nach einer vierstündigen Vernehmung wieder aus dem Polizeirevier entlassen worden, berichtete die "Bild"-Zeitung am Samstag. Grund für den ungeplanten Aufenthalt war dem Bericht zufolge ein gefälschter Bootsführerschein.
Bohlen sagte dem Blatt, er habe die Bootsführerscheinprüfung im März 2002 auf Mallorca abgelegt. "Offenbar war die Yachtschule, bei der ich den Führerschein gemacht hatte, gar nicht berechtigt, die Prüfung abzunehmen. Die müssen mir die gefälschten Papiere untergejubelt haben." Daraufhin habe er in Lübeck eine neue Prüfung gemacht. "Der Schein, den ich dort bekommen habe, ist absolut in Ordnung. Ich bin wohl das Opfer der spanischen Führerschein-Mafia geworden."
Dass die Vernehmung so lange dauerte, begründete Bohlen mit den Worten: "Ich kann kein Spanisch, und die Polizisten konnten kein Deutsch. Trotzdem war nach dem Verhör klar, dass ich unschuldig bin."
Probleme mit dem Führerschein hat auch Bohlens Ex-Freundin Nadja Abd El Farrag, genannt Naddel. Sie wurde in Hamburg von der Polizei gestoppt. Nach einem positiven Alkoholtest (2,34 Promille) habe sie den Führerschein abgeben müssen, hatte die "Welt" am Freitag berichtet.