"Disco-Affäre": Effenberg muss 147.000 Mark zahlen - DER SPIEGEL
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"Disco-Affäre" Effenberg muss 147.000 Mark zahlen

Das Verfahren gegen Fußball-Profi Stefan Effenberg in der so genannten Disco-Affäre ist zwar eingestellt worden. Der Schlag in das Gesicht einer jungen Frau wird den Star des FC Bayern München aber dennoch etwas kosten.
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München - Effenberg, 33, muss für die Einstellung des Verfahrens eine Geldstrafe von 125.000 Mark zahlen, hinzu kommt ein Schmerzensgeld in Höhe von 22.000 Mark. Damit ersparte sich Effenberg gerade noch den für Freitag angesetzten Prozess vor dem Münchner Amtsgericht.

Effenberg war vorgeworfen worden, in der Nacht zum 1. Oktober 2000 in der Nobeldiscothek "P 1" einer jungen Frau ins Gesicht geschlagen zu haben. Die 32-Jährige aus London erstattete daraufhin Anzeige, der Bayern-Star allerdings bestritt die Vorwürfe. Effenberg sprach von einer "Abwehrreaktion", nachdem ihm die Frau angeblich ein Glas Champagner ins Gesicht geschüttet hatte.

Erst vor vier Wochen hatte Effenberg einen Strafbefehl über 400.000 Mark abgelehnt und dagegen Einspruch erhoben, weshalb es nun zum Prozess gekommen wäre. Der FC Bayern verhängte gegen seinen Kapitän bereits eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Mark.