Doppelter Wolkenkratzer-Brand in Moskau - DER SPIEGEL
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Russlands Hauptstadt Doppelter Wolkenkratzerbrand in Moskau

Im Moskauer Hochhausviertel hat es gleich zweimal an einem Tag gebrannt: Erst brach ein Feuer auf der Baustelle eines Wolkenkratzers aus, am Abend geriet auch der 264 Meter hohe Triumphpalast in Brand. Eine Frau kam dabei ums Leben.
Hochhausbrände in Moskau: Rauch steigt über den Wolkenkratzern der Metropole auf
Hochhausbrände in Moskau: Rauch steigt über den Wolkenkratzern der Metropole auf

Hochhausbrände in Moskau: Rauch steigt über den Wolkenkratzern der Metropole auf

Foto: MIKHAIL VOSKRESENSKY/ REUTERS
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Moskau - Bei einem Feuer in dem 264 Meter hohen Triumphpalast im Moskauer Stadtzentrum ist eine Frau gestorben. Die Flammen in dem Gebäude mit 45 Stockwerken seien am Freitag rasch gelöscht worden, teilten die Behörden mit. In dem Wolkenkratzer besitzen viele Stars des russischen Showgeschäfts Wohnungen. Das Feuer sei in einer Achtzimmerwohnung im 15. Stock ausgebrochen, meldete die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf das Innenministerium.

Zuvor hatte es bereits auf der Baustelle eines Wolkenkratzers im Neubauviertel Moskwa City gebrannt. Die Flammen im 23. und 24. Stock des Hochhauses waren in der Innenstadt weithin zu sehen. In dem Gebäude war Dämmstoff in Brand geraten, ein Heißluftgebläse hatte das Material entzündet.

Ein Mann wurde leicht verletzt, teilte der Einsatzstab der Agentur Itar-Tass mit. Die Feuerwehr brachte etwa 220 Arbeiter in Sicherheit. Wie die Zeitung "Kommersant" in ihrer Online-Ausgabe berichtete, handelte es sich um die Baustelle des OKO-Gebäudes, das nach den Plänen einmal zwei Türme mit 85 und 49 Stockwerken haben soll.

Fotos und Amateurvideos zeigten, wie dichter Rauch in den Himmel über Moskau aufstieg. In Russland kommt es immer wieder wegen Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften zu Bränden. Anfang April 2012 war ein fast fertiggestellter Wolkenkratzer in Brand geraten. Die Flammen konnten erst nach Stunden gelöscht werden. Damals hatte eine Plane Feuer gefangen.

In dem Viertel steht mit dem 338 Meter hohen Mercury City Tower das derzeit höchste Gebäude Europas.

wit/dpa