Dresden: Auch der Christstollen leidet unter der Flut - DER SPIEGEL
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Dresden Auch der Christstollen leidet unter der Flut

Eigentlich hätte in Dresden bereits die Produktion des weltberühmten Christstollen beginnen müssen. Doch dieses Jahr ist alles anders.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Dresden - Liebhaber des Dresdner Christstollen werden wohl etwas länger auf das vorweihnachtliche Gebäck warten müssen: Die Flutkatastrophe hat den Produktionsstart verhindert. "Auftakt wäre Mitte letzter Woche gewesen", sagte die Chefin der Dresdner Backhaus GmbH, Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller. Gebacken wurde in der vergangenen Woche Anderes: Brot und Brötchen für die Bundeswehr, Hotels, Krankenhäuser oder den Katastrophenschutz. "Die Auslieferung war schwierig, weil wir nicht wussten, ob die Besteller dann überhaupt noch da sind."

Die ersten Stollen sollen laut Kreutzkamm-Aumüller nun ab der nächsten oder übernächsten Woche gebacken werden. "Zuerst für unsere Kunden im Ausland und danach die Großabnehmer in Deutschland." Verschickt werden die Stollen aus der Bäckerei im Stadtteil Striesen, an Privatkunden in über 100 Länder.