Drohbriefe Hundefleisch-Esser beschimpfen Brigitte Bardot
Seoul - Insgesamt habe sie etwa tausend entsprechende E-Mail-Botschaften aus dem ostasiatischen Land bekommen, erklärte die prominente Tierschützerin nach einem Bericht der koreanischen Zeitung "Chosunilbo". Bardot habe die Rechtfertigungsversuche der Befürworter des Hundefleisch-Verzehrs als "sinnlos" bezeichnet, hieß es weiter.
"Ich werde es nicht zulassen, dass Hunde auf diese Weise getötet werden. In diesem Kampf bin ich weder Französin noch Koreanerin, sondern lediglich eine Verteidigerin von Hunden." Die Französin hatte sich in der vergangenen Woche im koreanischen Fernsehen in einem Telefon-Interview insbesondere gegen die nach ihren Worten grausamen Tötungsmethoden der zum Essen bestimmten Hunde gewandt.
Bardot betonte in der Erklärung, dass ihre Ansichten vom Präsidenten des Fußball-Weltverbands (Fifa), Joseph Blatter, und der französischen Nationalmannschaft unterstützt würden. Frankreich spielt während der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Südkorea. Hundefleisch gilt in Südkorea als traditionelle und anregende Delikatesse.