Dschungelshow: Ex-Kandidat Thränhardt sieht Mutproben an der Grenze - DER SPIEGEL
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Dschungelshow Ex-Kandidat Thränhardt sieht Mutproben an der Grenze

Selbst durfte Carlo Thränhardt seine Fähigkeiten nicht beweisen. Er musste als Erster der Kandidaten das Dschungelcamp der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" verlassen. Die Mutproben, die seine Kollegen ablegen mussten, nennt der Ex-Hochspringer "zum Teil hart an der Grenze".
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Hamburg - Die Mutproben hätten "eher sportlich und auf Abenteuer ausgerichtet sein sollen", sagte Thränhardt der Nachrichtenagentur dpa. "Die Menschenwürde wurde aber nicht verletzt." Er habe die sportliche Betätigung im Lager vermisst. "Mir fehlten die Spiele und die Action. Aber trotzdem leide ich nicht wie ein Hund."

Nach sechs Tagen Reis und Bohnen gönnte sich Thränhardt ein halbes Hähnchen mit Mayonnaise und Ketchup. Die hohe Publikumsresonanz erfreut ihn, die Kritik an der Show teilt er nur bedingt: "Die Bedenken der Tierschützer verstehe ich nicht."

Mit seinen prominenten Kollegen habe er sich gut verstanden, fasst Thränhardt das "soziologische Experiment" zusammen. Nur über eine Mitstreiterin wunderte er sich: Susan Stahnke, ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin: "Im Dschungel-Camp gab es eine Menge zu tun. Wasser kochen, Feuer machen und so weiter. Sie hat sich ausgeklinkt und an nichts beteiligt."

Am Donnerstagabend verfolgten 7,62 Millionen Zuschauer (29,4 Prozent Marktanteil) die siebte Ausgabe.